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Historie

 

Staufens berühmtester Einwohner war der sagenumwobene Alchemist, Astrologe und Schwarzkünstler Doktor Johann Georg Faust.

Dr. Johann Georg Faustus soll vom verschuldeten Burgherren Anton von Staufen als Goldmacher angestellt worden sein.

 

Im Jahr 1539 soll Faust in seinem Zimmer im Gasthaus zum Löwen bei einer Explosion ums Leben gekommen sein, wahrscheinlich beim Versuch Gold durch Alchemie herzustellen. Davon berichtet noch heute die historische Inschrift an der Fassade des Gasthauses:

     

"Anno 1539 ist im Leuen zu Staufen Doctor Faustus so ein wunderbarlicher Nigromanta (Schwarzkünstler) gewesen, elendiglich gestorben und es geht die Sage, der obersten Teufel einer, der Mephistopheles, den er in seinen Lebzeiten nur seinen Schwager genannt, habe ihm, nachdem der Pakt von 24 Jahren abgelaufen, das Genick abgebrochen und seine arme Seele der ewigen Verdammnis überantwortet"

 

Seit 2015 wird auch das "Haus Goethe" vom Löwenteam betrieben. Das ehemalige Wohnhaus des Goethe Institut Staufen bietet seit über 15 Jahren Staufenbesuchern eine komfortable Unterkunft. Im Jahr 2014 wurden die Badezimmer und die Fußböden renoviert.

 

 

100 Jahre Fauststube: 1914 - 2014

 

Zu diesem Anlass haben wir das Gästebuch seit dem Jahre 1914 digitalisiert.

 

Schauen Sie sich die interessanten Einträge vor Ort auf unserem Tablet an!

 

 

Die Ersterwähnung des Gasthauses „Löwen“ im Jahr 1407

 

Die Ersterwähnung des Gasthauses „Löwen“ findet sich in einer im Jahr 1407 ausgestellten Urkunde. Das Gasthaus „Löwen“ kann damit als eines der ältesten bis heute bestehenden Gasthäuser Deutschlands gelten.

 

In der Urkunde von 1407 nimmt der damalige Wirt Simon Symon ein Darlehen von 30 Gulden auf. Er verspricht dem Gläubiger, dem Staufener Schmied Klaus Nagel, eine Verzinsung in Höhe von jährlich 5 %.

     

Der Darlehensvertrag wurde von der Herrschaft öffentlich beglaubigt.

  Daher hängt an der Urkunde das Siegel des damaligen Stadtherrns von Staufen, des Junkers Hans von Staufen.

 

Foto: Generallandesarchiv Karlsruhe, Abt. 15, Nr. 567.